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Kellerbrand Dechbetten

Zu einem Brand wurde der Löschzug Winzer in der Nacht zum Donnerstag alarmiert. Gemeinsam mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr Regensburg und dem Löschzug Altstadt wurde der Brand im Kellerbereich bekämpft. Der Löschzug Winzer setzte zwei Trupps unter Atemschutz ein und stellte sechs Trupps zur Kontrolle weiterer Häuser auf Raucheintrag.

Foto: Löschzug Winzer

Hier der Bericht des Einsatzleiters:

 

 

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

 

Brand Keller, Rupert-Preißl-Weg

Gestern gegen 23:49 Uhr, wurde die Integrierte Leitstelle Regensburg, durch einen Hausbesitzer, über einen Kellerbrand im Ortsteil Dechbetten informiert. Umgehend wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Löschzüge Winzer und Altstadt alarmiert.

Die ersten Einsatzkräfte trafen 6 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein. Nach kurzer Erkundung wurde ein Kellerbrand, der von einem in der Tiefgarage angrenzenden Hobbyraum ausging, vermutet. Durch eine eingehende Befragung der Besitzer selbst, konnte schnell eine Personengefährdung in dem Haus des Brandleiders ausgeschlossen werden.

Auf Grund der starken Rauchentwicklung in der Tiefgarage, mussten acht weitere Häuser, die allesamt mit der betroffenen Tiefgarage in Verbindung standen, umgehend kontrolliert werden. Für diese Erkundung wurden vier Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Zeitgleich gingen zwei Trupps zur Brandbekämpfung unter Atemschutz mit C-Rohren vor.   

Auf Grund der Weitläufigkeit der Tiefgarage bzw. des Objektes, wurde ein Abschnitt zur Brandbekämpfung und zwei Abschnitte zur Erkundung/Kontrolle der Rauchgasausbreitung gebildet. Bei dieser Erkundung stellte man in einem weiteren Gebäude eine positive Kohlenmonoxidmessung fest. Auf Grund dieser Tatsache, mussten sich die Feuerwehr zu allen mit der Tiefgarage in Verbindung stehenden Gebäuden einen Zugang verschaffen, um weitere Messungen durchführen zu können.  

Durch die gezielte Überdruckbelüftung mit mehreren Hochleistungslüftern, konnte jedoch eine weitere Rauchausbreitung und somit eine weitere Schadensausbereitung verhindert werden.

Als Brandherd konnte letztendlich eine Elekroanlage lokalisiert werden, die auf Grund eines technischen Defektes in Brand geraten war.

Insgesamt wurden zwei Familien an den Rettungsdienst übergeben. Zum Glück musste aber keine dieser Personen, einer weiteren ärztlichen Behandlung zugeführt werden. Die Familie des Brandleiders konnte aber auf Grund eines Stromausfalles nicht mehr in Ihr Haus zurückkehren und musste für die Nacht in einem Regensburger Hotel untergebracht werden.

An den zwei Stunden andauernden Löscharbeiten waren neben dem Rettungsdienst und der Polizei, ca. 60 Kräfte der Berufsfeuerwehr Regensburg und der beiden Löschzüge Winzer und Altstadt beteiligt.

 

  

 

 

 

Für die genannte Einsatzdauer, wurde die Hauptfeuerwache durch die alarmierten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oberisling besetzt. Sie sicherten das restliche Stadtgebiet von Regensburg für weitere Einsätze der Feuerwehr ab.

 

Einsatzleitung: Mario Stuber

 

 

Endspurt in der Fertigung des TLF 3000

Derzeit laufen im Magurus-Werk in Ulm letzte Arbeiten am neuen Tanklöschfahrzeug TLF 3000. In den nächsten Wochen wird ein Auslieferungstermin fixiert. Das Fahrzeug wird über eine umfangreiche Ausstattung zur Bekämpfung von Bränden unabhängig von der örtlichen Wasserversorgung verfügen.

 

Foto: Firma Magirus